Teşvikiye-Moschee, Osmanische Moschee in Teşvikiye, Istanbul, Türkei.
Die Teşvikiye-Moschee ist ein Gebetshaus mit rechteckiger Grundform, das von einer großen zentralen Kuppel gekrönt wird, die auf vier kleineren Eckkuppeln ruht. Ein einzelnes Minarett markiert die Fassade, während der Innenraum mit aufwendigen Ornamenten ausgestattet ist.
Der Sultan Abdulmecid ließ das heutige Gebäude 1854 errichten und ersetzte damit einen früheren Gebetsraum, den der Sultan Selim III. Ende des 18. Jahrhunderts dort errichtet hatte. Der Neubau folgte dem damaligen Wunsch, den Sakralbau zeitgemäßer zu gestalten.
Das Bauwerk zeigt Merkmale des späten Osmanen-Stils mit barocken Elementen in seinen Fassaden und Verzierungen. Diese Mischung aus traditionellen islamischen Formen und westeuropäischen Designansätzen prägt bis heute das Erscheinungsbild des Ortes.
Der Ort befindet sich im zentralen Stadtteil Şişli in der Nähe von Geschäftsvierteln und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten außerhalb der Gebetszeiten kommen und angemessene Kleidung tragen, da dies ein aktiver Gebetsort ist.
Im Innenhof befinden sich zwei historische Markierungen, die auf die frühere Nutzung des Geländes als kaiserliches Bogenschießgelände hindeuten. Diese Relikte erinnern an die Zeit, als dieser Platz ein Trainingsort für osmanische Bogenschützen war.
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