Soma, Stadt und Landkreis in Manisa in der Türkei
Soma ist eine Stadt im Bezirk Manisa in der Westtürkei, die vor allem durch Kohlebergbau und Energiegewinnung geprägt ist. Das Stadtbild wird von Industrieanlagen, Wohnvierteln und weitläufigen Feldern mit Windkraftanlagen bestimmt.
Soma entwickelte sich während der osmanischen Herrschaft im 19. Jahrhundert zu einer Bergbaustadt, als Kohleförderung begann und Infrastruktur gebaut wurde. Im Ersten Weltkrieg gewann die Stadt wirtschaftlich an Bedeutung, weil Kohle aus dieser Region Züge und lokale Kraftwerke versorgte.
Der Name Soma leitet sich aus der antiken Geschichte der Region ab und verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart. Im Alltag sieht man die enge Gemeinschaft der Bewohner auf den lokalen Märkten und in den Cafes, wo traditionelle türkische Gerichte serviert werden und Menschen sich austauschen.
Der Stadtkern lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Straßen, Märkte und Cafés nah beieinander liegen. Für weiter entfernte Stadtteile stehen lokale Busse zur Verfügung, die regelmäßig fahren.
Im Mai 2014 ereignete sich in einer Kohlemine von Soma eine der schwersten Grubenkatastrophen der türkischen Geschichte. Dieser Vorfall veränderte das Bewusstsein für Arbeitssicherheit im Bergbau in der Türkei grundlegend und ist bis heute sehr präsent.
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