Blackfriars, Historisches Viertel in der City of London, Vereinigtes Königreich
Blackfriars ist ein Stadtteil im Zentrum Londons, der sich entlang des Nordufers der Themse zwischen dem Temple und der St. Paul's Cathedral erstreckt. Das Viertel verbindet das nördliche und südliche Ufer durch den Bahnhof Blackfriars, der sich über den Fluss erstreckt.
Dominikanermönche gründeten 1276 ein Kloster in diesem Gebiet, das später zu einem wichtigen Ort für Parlamentstagungen und königliche Zeremonien wurde. Das Kloster wurde 1538 aufgelöst, und die Gebäude verschwanden aus der Londoner Landschaft.
Das Viertel verdankt seinen Namen den Dominikanermönchen, die hier schwarze Kutten trugen und über Jahrhunderte das Gebiet prägten. Besucher können noch heute die Namen und Straßenzüge sehen, die an diese religiöse Vergangenheit erinnern.
Das Viertel ist leicht zu Fuß erreichbar und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden. Besucher sollten beachten, dass die Straßen eng sind und viele historische Gebäude sich mit modernen Büros vermischen.
Die Society of Apothecaries erwarb 1632 ein mittelalterliches Gästehaus in Blackfriars und baute es nach dem Großbrand von 1666 zu einer neuen Apothecaries' Hall um. Dieses Gebäude steht heute noch und zeigt, wie alte Strukturen nach großen Katastrophen wiederaufgebaut wurden.
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