Strathpeffer, Dorf in Highland, Schottland
Strathpeffer ist ein kleines Dorf in der Region Highland in Schottland, das für seine gut erhaltenen Steinhäuser aus der viktorianischen Kurzeit bekannt ist. Die Straßen sind gesäumt von ehemaligen Badeanstalten, Hotels und Kirchen sowie einem Pavillon, der heute für Veranstaltungen genutzt wird.
Das Dorf begann sich Ende des 18. Jahrhunderts zu entwickeln, nachdem eine lokale Quelle wegen ihrer angeblichen Heilwirkung bekannt wurde und Besucher aus ganz Großbritannien anzog. Mit der Eröffnung einer Eisenbahnlinie von Dingwall im Jahr 1885 erlebte der Kurort seinen größten Aufschwung, der bis zum Ersten Weltkrieg anhielt.
Der Name Strathpeffer leitet sich vom schottisch-gälischen Begriff für das Tal des Flusses Peffer ab. Wer heute durch den Ort spaziert, sieht Gebäude aus der viktorianischen Zeit, die einst wohlhabende Kurgäste empfingen und heute als Geschäfte, Hotels und Veranstaltungsorte genutzt werden.
Das Dorf ist am bequemsten mit dem Auto oder über Dingwall mit dem Zug zu erreichen, von wo aus lokale Verbindungen zur Verfügung stehen. Von Strathpeffer aus führen Wanderwege in die umliegenden Wälder und Hügel, und nahegelegene Wasserfälle sowie historische Stätten sind in kurzer Zeit zu erreichen.
Der Touchstone Maze am Rand des Dorfes besteht aus 81 Steinen aus verschiedenen Teilen Schottlands, die so angeordnet sind, dass ihre Schatten als Sonnenuhr funktionieren. Das Labyrinth zeigt außerdem die Positionen von Sonne und Mond und verbindet so Geologie mit Astronomie auf ungewöhnliche Weise.
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