Duncansby Head, Küstenleuchturm in John o' Groats, Schottland
Duncansby Head ist ein Küstenleuchttürm an der Nordostspitze des schottischen Festlandes mit einem quadratischen Turm von etwa 11 Metern Höhe, dessen oberes Geschoss in gebrochener Zinnenkrone ausgeführt ist und eine schwarze Laterne trägt. Die Struktur steht auf einem felsigen Vorgebirge oberhalb des Meeres und bietet von seiner Position aus Ausblicke auf die umliegenden Meerengen und die Orkney-Inseln.
Der Turm wurde 1924 vom schottischen Ingenieur David Alan Stevenson entworfen und gebaut, um Schiffe durch diese tückischen nördlichen Gewässer zu leiten. Die Automatisierung im Jahr 1997 wandelte ihn in einen modernen unbemannten Navigationspunkt um.
Das Leuchtfeuer ist Teil des schottischen Küstensicherheitssystems und wird von der Northern Lighthouse Board betrieben, einer Institution, die seit Generationen Schiffe vor diesen gefährlichen Küstengewässern warnt. Die Präsenz des Turms prägt die lokale Identität als östlichster Punkt des britischen Festlandes.
Das Leuchtfeuer ist über eine Nebenstraße von John o' Groats aus erreichbar, mit ausreichend Parkplätzen in der Nähe des Standorts. Der Weg ist ganzjährig zugänglich, aber das Wetter kann rauh sein, daher ist wetterfeste Kleidung empfehlenswert.
Der Ort markiert den äußersten Punkt des britischen Festlands gegen Osten und wird oft mit dem berühmten John o' Groats verwechselt, das weiter westlich liegt. Von hier aus sind die Orkney-Inseln sichtbar, und klare Tage bieten Ausblicke auf mehrere Meerengen gleichzeitig.
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