Dun Grugaig, Eisenzeitliche Befestigungsanlage in Glenelg, Schottland.
Dun Grugaig ist eine D-formige Steinruine mit Mauern von etwa 17 Metern Lange und 12 Metern Breite, die dicke Wande mit eingebauten Passagen und Kammern aufweist. Die Struktur zeigt typische Merkmale einer eisenzeitlichen Befestigung mit komplexer innerer Anordnung.
Die Struktur wurde 1720 von Alexander Gordon erstmals schriftlich erfast und unter dem Namen Castle Chonil katalogisiert, was sie von anderen Befestigungen der Region unterschied. Diese fruhe Dokumentation half, die Bedeutung des Ortes in der schottischen Archologie zu etablieren.
Die Ruine ist mit einer lokalen Legende über eine Hexe namens Grugaig verbunden, deren mythische Söhne angeblich zwei nahe gelegenen Festungen ihre Namen gaben. Diese Geschichten zeigen, wie alte Orte in der schottischen Tradition weiterleben und Menschen mit der Landschaft verbinden.
Der Zugang erfolgt uber einen Weg vom Totaig-Fahrterminal aus, wobei man etwa 250 Meter Hohenunterschied uber eine halbe Meile zurucklegen muss. Es ist ratsam, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung zu tragen, da der Pfad steil und rutschig sein kann.
Das Fort hat eine ungewoehnliche Ausrichtung mit einer geraden Mauer zum Hang hin, die natuerliche Abhaenge in ihre Verteidigungsstrategie einbezieht. Diese Nutzung der Topografie zeigt das geschickte Bauverstaendnis der Erbauer.
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