Eilean Donan, Mittelalterliche Burg in Highland, Schottland
Eilean Donan ist eine mittelalterliche Festung an der Westküste Schottlands, die auf einem kleinen Inselchen im Zusammenfluss dreier Meeresarme errichtet wurde. Eine Steinbrücke verbindet die Anlage mit dem Festland und führt durch ein befestigtes Tor in den Innenhof mit mehreren Gebäuden und einem runden Turm.
Die erste Festung entstand im 13. Jahrhundert zum Schutz gegen norwegische Einfälle in die westlichen Highlands. Im Jahr 1719 zerstörten englische Kriegsschiffe die Anlage während jakobitenfreundlicher Aufstände, woraufhin sie zwei Jahrhunderte lang als Ruine verfiel.
Der Name bedeutet Insel von Donan, einem keltischen Heiligen, der hier im 7. Jahrhundert eine Einsiedelei errichtet haben soll. Die Anlage verkörpert die Macht schottischer Clans, die über Jahrhunderte diese Meerenge beherrschten und den Zugang zu den westlichen Inseln kontrollierten.
Die Anlage öffnet täglich in der Hauptsaison und zeigt Ausstellungen mit Waffen, Möbeln und jakobitenfreundlichen Erinnerungsstücken in mehreren Räumen. Ein Rundgang führt durch Wohngemächer, die Küche und den Torturm mit Blick über die Meerengen.
Der heutige Bau entstand vollständig zwischen 1912 und 1932, als ein Offizier die Ruine erwarb und sie nach alten Plänen wiederaufbauen ließ. Viele Steine der mittelalterlichen Mauern wurden dabei in die neuen Gebäude eingefügt.
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