Loch Long, Meeresarm in Highland, Schottland
Loch Long ist ein fjordartiges Gewässer in den Highlands, das sich etwa 32 Kilometer landeinwärts erstreckt und von steilen Ufern gesäumt ist. Das tiefe, salzhaltige Wasser ist breit genug für große Schiffe und wird von Bergen eingegrenzt, die bis zum Wasser hinabsteigen.
Im 13. Jahrhundert segelten Wikinger-Raubzüge den Loch hinauf bis nach Arrochar und schleppten dann ihre Langschiffe über Land nach Loch Lomond. Später wurde das Gewässer ein wichtiger Handels- und Militärstützpunkt in der schottischen Geschichte.
Der Name Loch Long kommt aus dem Gälischen und bedeutet Schiffsloch, ein Hinweis auf die historische Rolle dieser Gewässer als Schifffahrtsweg. Heute können Besucher diese maritime Verbindung noch spüren, wenn sie entlang der Ufer wandern und die breiten, offenen Wasserflächen sehen.
Das Loch ist am leichtesten von den umliegenden Dörfern wie Arrochar und Tarbet zu erkunden, die an den Ufern liegen und gute Ausgangspunkte bieten. Die Gegend kann zu Fuß oder mit dem Auto erkundet werden, wobei die Straße der Westseite folgt.
Ein Torpedotestbereich wurde 1912 auf dem Loch gegründet und verbunden mit der Clyde Torpedo Factory operierte er bis 1986. Diese militärische Installation hinterließ Spuren in der modernen Geschichte des Gewässers.
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