Loch Carron, Meeresbucht im westlichen Highland, Schottland.
Loch Carron ist eine lange Meeresbucht in den schottischen Highlands, die die Halbinsel Lochalsh von der Halbinsel Applecross trennt. Das Gewässer erstreckt sich mehrere Kilometer weit vom Atlantik ins Landesinnere.
Menschen haben die Gegend rund um diese Bucht seit der Vorzeit besiedelt, wie archäologische Funde zeigen. In den letzten Jahrhunderten wurde die Gegend durch die Eisenbahn verbunden und zugänglicher gemacht.
Der Kyle Line Bahnhof und die Siedlungen entlang des Ufers prägen das lokale Leben seit über einem Jahrhundert. Die Eisenbahn verbindet die verstreuten Küstendörfer und macht sie für Besucher zugänglich.
Die Straßen A890 und A896 bieten direkten Zugang zum Gewässer und sind Teil der berühmten Autostrecke entlang der Nordküste. Von verschiedenen Punkten aus kann man die Bucht und ihre Ufer gut beobachten.
In den Gewässern vor der alten Strome Burg leben mehr als 250 Millionen Flammenmuscheln, was die weltweit größte bekannte Population dieser Art darstellt. Diese winzigen Muschelkolonien sind für das bloße Auge unsichtbar, machen aber einen bedeutenden Teil des Ökosystems aus.
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