Bayfordbury, Englisches Landhaus in Bayford, England
Bayfordbury ist ein Landhaus aus dem 18. Jahrhundert im Dorf Bayford in Hertfordshire, England, umgeben von einem weitläufigen Anwesen mit Wäldern, Wiesen und einem See. Das Gelände beherbergt außerdem Forschungsgewächshäuser, eine bedeutende Sammlung von Nadelgehölzen und eine astronomische Beobachtungsanlage.
Das Haus wurde zwischen 1759 und 1762 für einen wohlhabenden Londoner Kaufmann erbaut und Anfang des 19. Jahrhunderts von seinem Sohn erheblich umgestaltet. Der See wurde um 1772 angelegt, während die Nadelgehölzsammlung bereits um 1767 begann.
Bayfordbury spiegelt den Lebensstil wohlhabender Londoner Kaufleute wider, die im 18. Jahrhundert zwischen Stadt und Land pendelten. Die Gartenanlagen und Pflanzensammlungen galten damals als Zeichen von Bildung und gesellschaftlichem Ansehen.
Das Anwesen wird als Forschungsstation einer Universität genutzt, daher empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Zugangsbedingungen zu prüfen. Frühling und Sommer eignen sich am besten, um die Gärten und das Freigelände in vollem Umfang zu erleben.
Die Nadelgehölzsammlung auf dem Anwesen gilt als eine der ältesten ihrer Art in Großbritannien und enthält Bäume, die aus den frühesten botanischen Erkundungen Nordamerikas und des Pazifiks stammen. Einige dieser Bäume wachsen seit über 250 Jahren auf dem Gelände.
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