Cuper's Gardens, Vergnügungsgärten aus dem 18. Jahrhundert in Lambeth, England
Cuper's Gardens war eine Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert in Lambeth an der Themse mit einer Fläche von etwa zehn Morgen, serpentinenförmigen Wegen, verschiedenen Bäumen und Sträuchern sowie einem See auf der westlichen Seite. Die Anlage war so gestaltet, dass Besucher auf verschlungenen Pfaden wandeln und dabei die natürliche Umgebung mit kunstvoller Gestaltung erleben konnten.
Der 1643 von Thomas Howard verpachtete Grundbesitz wurde von Abraham Boydell Cuper während der 1680er Jahre in einen öffentlichen Garten umgewandelt. Diese Transformation machte den Ort zu einer Destination für Londoner Vergnügungen.
Die Gärten zeigten abends Orchesteraufführungen mit Werken von Händel und etablierten 1744 Sologesangsauftritte als neue Form der Londoner Freiluftunterhaltung. Besucher konnten hier zum ersten Mal diese Art von musikalischen Darbietungen im Freien erleben.
Besucher gelangten über einen Anlegesteg namens Cuper's Bridge in die Gärten und zahlten einen Eintrittspreis. Das Gelände war so zugänglich gestaltet, dass man es bequem zu Fuß erkunden konnte.
Die Gärten beherbergten eine Sammlung antiker griechischer und römischer Statuen, die von Thomas Howard stammten und das Gelände wie ein Freiluft-Museum aussehen ließen. Diese Kunstwerke wurden neben den Gehegen und Wegen platziert und integrierten damit antike Kultur in das Vergnügungserlebnis.
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