Queen Elizabeth Hall, Konzertsaal in South Bank, London, Vereinigtes Königreich.
Queen Elizabeth Hall ist ein Konzertsaal im Süduferviertel South Bank im Zentrum von London, der zum Kulturkomplex Southbank Centre gehört. Seine Fassade aus rohem Beton und die kantige Formensprache zeigen deutlich die brutalistischen Gestaltungsprinzipien, die in den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts weit verbreitet waren.
Die Halle wurde 1967 im Rahmen eines Projekts zur Neugestaltung des Südufergebiets nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet. Sie war Teil einer größeren städtebaulichen Vision, die das Themseufer zu einem Zentrum für Kunst und Kultur machen sollte.
Das Gebäude trägt den Namen der britischen Monarchin Elisabeth II. und zeigt in seiner Innengestaltung die charakteristischen Sichtbetonelemente der Zeit seiner Entstehung. Besucher nehmen heute an Konzerten teil, die von Kammermusik über zeitgenössische Kompositionen bis hin zu Jazz und Weltmusik reichen.
Der Zuschauerraum verfügt über etwa eintausend Plätze, die so angeordnet sind, dass von jeder Position aus die Bühne gut zu sehen ist. Wer früh erscheint, findet leichter einen Sitzplatz mit kurzer Distanz zur Bühne.
Der Raum wurde mit speziellen akustischen Techniken gebaut, die den Klang gleichmäßig verteilen, ohne dass elektronische Verstärkung nötig ist. Diese Gestaltung erlaubt es, feinste musikalische Nuancen selbst in den hinteren Sitzreihen deutlich wahrzunehmen.
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