Migdale Hoard, Bronzezeitlicher Schatz in Highland, Schottland.
Der Migdale Hoard ist eine Sammlung von Bronzegeraten und Schmuckstucken, die bei einer Sprengung nahe Bonar Bridge in Schottland freigelegt wurden. Die Funde umfassen Achsen, Armringe, Fussschmuck und aufwendig geschnitzte Knopfe aus Gagat sowie Perlen mit Holzkernen.
Die Sammlung stammt aus der Zeit zwischen 2000 und 1150 vor Christus und wurde zufallig freigelegt, als Arbeiter 1900 einen Granithuegel sprengten. Die Radiokarbondatierung eines Holzkerns aus einer Perle deutet auf ein noch alteres Alter hin und zeigt intensive Aktivitat in dieser Region.
Die Sammlung zeigt, wie Bronze-Handwerker Schmuck mit aufwendigen Mustern herstellten und dabei Techniken einsetzten, die damals selten waren.Solche Verzierungen waren Zeichen von Wohlstand und Handelsverbindungen in der frühen Bronzezeit.
Die Objekte sind im National Museum of Scotland in Edinburgh ausgestellt, wo sie konserviert und fur Forschung zugangig sind. Besucher erhalten Einblick in die Handwerkstechniken und die Handelsnetzwerke der Bronzezeit.
Ein hölzerner Perlenkem gibt Aufschluss über das genaue Alter und deutet darauf hin, dass die Sammlung wahrscheinlich als Depot vergraben wurde. Diese Art der absichtlichen Lagerung war eine häufige Praxis reicher Familien, um Wertsachen zu schützen.
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