Shankend Viaduct, Eisenbahnviadukt in Scottish Borders, Vereinigtes Königreich.
Das Shankend Viaduct ist ein steinernes Eisenbahnviadukt in den Scottish Borders, das sich mit 15 Bögen über das Langside Valley erstreckt. Die Konstruktion erhebt sich etwa 18 Meter über den Bach und wurde mit beeindruckender Steinmetzarbeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts vollendet.
Das Viadukt wurde 1862 als Teil der Border Union Railway eröffnet und diente der Edinburgh-Carlisle-Linie der North British Railway. Nach mehr als 100 Jahren Betrieb wurde die Strecke 1969 geschlossen, doch die Brücke selbst blieb erhalten.
Das Viadukt wurde als bedeutendes Werk der viktorianischen Ingenieurskunst erbaut und zeigt die ambitionierte Baupolitik dieser Epoche in Schottlands Grenzregionen. Besucher können heute noch die solide Konstruktion bewundern, die von den technischen Fähigkeiten dieser Zeit zeugt.
Das Viadukt befindet sich auf privatem Bahngrundstück und ist an beiden Enden eingezäunt, daher ist es am besten von der Ferne zu betrachten. Der Zugang zur Umgebung ist möglich, bietet aber begrenzte Aussichtspunkte auf die Struktur selbst.
Die massive Konstruktion für einen relativ kleinen Bach zeigt die viktorianische Philosophie des Dauerbaus, unabhängig von der Größe des zu überwindenden Hindernisses. Diese Überdimensionierung war typisch für die Eisenbahnindustrie dieser Epoche.
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