Obere Halbinsel von Michigan, Halbinsel im nördlichen Michigan, Vereinigte Staaten.
Die obere Halbinsel ist ein großes Stück Land zwischen dem Oberen See, dem Michigansee und dem Huronsee und verfügt über mehr als 2700 Kilometer Ufer entlang der Großen Seen. Dazu gehören ausgedehnte Wälder, Feuchtgebiete und tausende kleinerer Binnengewässer, die sich zwischen sanften Hügeln und felsigen Abschnitten erstrecken.
In den 1840er Jahren zogen Mineralfunde Tausende Arbeiter an, und gegen 1860 stammten neun Zehntel des amerikanischen Kupfers aus dieser Gegend. Später verlor der Bergbau an Bedeutung, während Forstwirtschaft und Tourismus wuchsen und die Wirtschaft neu prägten.
Die Einheimischen, die Yoopers genannt werden, pflegen Bräuche aus der finnischen Einwanderung wie Saunabesuche und das Backen von Pasties, einer herzhaften Teigtasche aus der kornischen Bergbautradition. In kleineren Ortschaften hört man manchmal noch finnische Dialekte oder französisch-kanadische Ausdrücke, die an frühere Siedlergenerationen erinnern.
Man erreicht die Region über die Mackinac-Brücke, die von der unteren Halbinsel Michigans herüberführt, oder über Fähren, die den See überqueren. Im Winter können schwere Schneefälle manche Straßen für einige Tage sperren, daher sind Winterreifen und Vorräte empfehlenswert.
Der See-Effekt kann in den Wintermonaten bis zu 635 Zentimeter Schnee liefern, was Skigebiete und Schneemobilfans aus weit entfernten Gegenden anzieht. An besonders kalten Tagen entstehen Eishöhlen entlang der Klippen des Oberen Sees, die bei ruhigem Wetter zugänglich werden.
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