International Center of Photography, Fotografiemuseum und Schule in Manhattan, Vereinigte Staaten.
Das International Center of Photography ist ein Kunstmuseum in Manhattan, das sich ausschließlich der Fotografie widmet und Sammlungen, Ausstellungsräume sowie Unterrichtsräume vereint. Die Einrichtung erstreckt sich über mehrere Stockwerke an der Essex Street und beherbergt Galerien für Wechselausstellungen neben einem permanenten Archiv historischer Aufnahmen.
Cornell Capa gründete die Institution 1974, um die dokumentarische Fotografie zu fördern und das Vermächtnis seines Bruders Robert Capa weiterzuführen. Das Zentrum zog 2016 von Midtown in die Lower East Side und eröffnete dort moderne Ausstellungsräume.
Der Name ehrt Cornell Capas Vision, die Fotografie als eigenständige Kunstform zu etablieren und ihre gesellschaftliche Rolle sichtbar zu machen. Besucher sehen hier wechselnde Ausstellungen, die zeigen, wie Fotografen soziale Themen und Alltagsleben dokumentieren.
Die Galerien im zweiten und dritten Stock sind über Treppen und einen Aufzug erreichbar, und alle Räume bieten barrierefreien Zugang. Wer sich Zeit nehmen möchte, sollte mindestens eine Stunde für die Ausstellungen einplanen und kann anschließend im Erdgeschoss den Museumsshop besuchen.
Die Sammlung umfasst frühe Aufnahmen von Straßenszenen und Kriminalfällen durch Weegee, der nachts durch New York streifte und seine Bilder direkt an Zeitungen verkaufte. Auch Werke von Roman Vishniac zur jüdischen Gemeinde in Osteuropa vor dem Zweiten Weltkrieg sind hier zu sehen.
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