National Museum of the American Indian, Indianermuseum im National Mall, Washington DC, Vereinigte Staaten.
Das National Museum of the American Indian ist ein großes Museum für indianische Kultur und Geschichte am National Mall in Washington, D.C. Die geschwungenen Wände des Kalksteingebäudes erinnern an Felsklippen und Canyons, und das Innere ist um ein großes kreisförmiges Atrium mit mehreren Stockwerken organisiert.
Die Sammlung entstand aus den privaten Beständen von George Gustav Heye, der ab 1897 Objekte aus indigenen Gemeinschaften zusammentrug. Das Gebäude am National Mall wurde im September 2004 eröffnet und war das erste Museum der Smithsonian Institution, das speziell für die Geschichte der Ureinwohner errichtet wurde.
Die Sammlungen zeigen Gegenstände aus dem täglichen Leben, zeremoniellen Objekten und zeitgenössischer Kunst von mehr als 1200 indigenen Gemeinschaften beider Amerikas. Die Ausstellungen werden gemeinsam mit den Stammesältesten und ihren Nachfahren entwickelt, sodass die Geschichten aus der Perspektive der Gemeinschaften selbst erzählt werden.
Das Museum öffnet täglich von 10:00 bis 17:30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei wie in allen Smithsonian-Einrichtungen. Die Galerien verteilen sich auf drei Stockwerke, und ein Restaurant im Untergeschoss bietet regionale Gerichte aus verschiedenen indigenen Traditionen an.
Ein kreisförmiger Bereich im vierten Stock bietet durch große Fenster einen weiten Blick auf das Kapitol und die Umgebung. Die Ausrichtung des Eingangs nach Osten folgt traditionellen Vorstellungen vieler indigener Kulturen über die Bedeutung des Sonnenaufgangs.
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