Butler Library, Bibliothek der Columbia University, New York
Butler Library ist die Hauptbibliothek der Columbia University auf dem Campus in Manhattan und beherbergt mehr als zwei Millionen Bücher und andere Materialien. Das zehngeschossige Gebäude im neoklassizistischen Stil wurde zwischen 1931 und 1934 errichtet und ersetzte die ältere Low Library, die für die wachsende Universitätsgemeinschaft nicht mehr ausreichend Platz bot.
Das Gebäude wurde 1934 eröffnet, um die übernutzte Low Library zu ersetzen und wurde nach Nicholas Murray Butler benannt, dem langjährigen Präsidenten der Universität. Der Architekt James Gamble Rogers entwarf das Gebäude mit klassischen Merkmalen, die sowohl während der Großen Depression als auch für die zukünftigen Bedürfnisse der Universität konzipiert wurden.
Die Bücherei trägt Namen berühmter Schriftsteller und Denker an ihrer Außenwand, doch viele davon stammen aus früheren Zeiten und sind überwiegend männliche Gelehrte. Studierende haben im Laufe der Jahre protestiert und Transparente mit Namen von Autorinnen und schwarzen Autoren aufgehängt, um die Darstellung vielfältiger Stimmen einzufordern.
Die Bibliothek ist das ganze Jahr über weit offen und bleibt während der Schulzeit sogar die ganze Nacht geöffnet, was sie zu einem erreichbaren Ort für Studierende macht, die zu verschiedenen Tageszeiten lernen. Zu den Einrichtungen gehören Computerterminals, Gruppenarbeitszimmer auf mehreren Ebenen, ein Café und Loungenbereiche, in denen verschiedene Lernstile unterstützt werden.
Während der Prüfungszeiten halten Studierende oft Plätze, indem sie Bücher oder Laptops über Nacht dort lassen, und manche bleiben sogar die ganze Nacht in der Bibliothek, um in der Nähe ihrer Lernmaterialien zu sein. Diese Praktiken spiegeln den enormen akademischen Druck wider und haben zu einem einzigartigen Campusmerkmal geführt, wo Studierende ihre Gegenstände strategisch platzieren, um Lernplätze zu sichern.
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