Oyster Bay National Wildlife Refuge, Marines Wildschutzgebiet in Nassau County, Vereinigte Staaten.
Das Oyster Bay National Wildlife Refuge ist ein Meeresschutzgebiet an der Nordküste von Long Island im Bundesstaat New York, das Salzmarschen, Gezeitenflächen und Ästuargewässer umfasst. Das Gebiet liegt in der Nähe des historischen Anwesens Sagamore Hill und bietet einen der wenigen weitgehend unberührten Meeresküstenabschnitte dieser Region.
Das Schutzgebiet wurde 1968 gegründet, nachdem die Town of Oyster Bay das Land an den Bund abgetreten hatte, um die Meeresumgebung rund um das Anwesen von Theodore Roosevelt dauerhaft zu schützen. Seitdem wird es vom U.S. Fish and Wildlife Service verwaltet, der die natürlichen Lebensräume im Rahmen eines bundesweiten Schutzprogramms erhält.
Die Gewässer des Schutzgebiets sind eines der letzten Orte auf Long Island, wo noch aktive Austernzucht betrieben wird, eine Tätigkeit, die das Leben an dieser Küste seit Generationen geprägt hat. Wer das Gebiet besucht, kann die schwimmenden Austernkörbe und die einfachen Boote der Fischer beobachten, die diese alte Praxis am Leben erhalten.
Das Schutzgebiet ist ausschließlich per Boot erreichbar, da es keine Straßenzufahrten oder Parkplätze direkt am Gelände gibt. Wer die Flachwasserbereiche betreten möchte, benötigt eine Genehmigung der Town of Oyster Bay, die vor dem Besuch eingeholt werden muss.
Von Oktober bis April versammeln sich in diesen Gewässern regelmäßig mehr als 20.000 Wasservögel gleichzeitig, darunter Schwarzenten, Reiherenten und Tafelenten. Diese saisonale Konzentration ist so dicht, dass die Fläche des Schutzgebiets zeitweise fast vollständig von Vögeln bedeckt erscheint.
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