Penn South, Wohnungsbaugenossenschaft in Chelsea, Manhattan, Vereinigte Staaten
Penn South ist eine Wohngenossenschaft mit zehn Wohnhochhäusern, die sich über sechs Blocks zwischen der Eighth und Ninth Avenue erstrecken und insgesamt 2.820 Wohnungen bieten. Die Gebäude wurden speziell für Familien mit mittlerem Einkommen entworfen und bilden einen zusammenhängenden Wohnkomplex in Chelsea.
Die Internationale Vereinigung der Textilarbeiterinnen gründete diese Anlage 1956 als Antwort auf den Wohnungsmangel für Arbeiter und deren Familien. Präsident John F. Kennedy nahm 1962 die offizielle Einweihung vor und erkannte damit die soziale Bedeutung dieses Wohnprojekts an.
Die Anlage zeigt im Alltag ein dichtes Zusammenleben von Familien mit unterschiedlichen Hintergründen, die gemeinsam den Raum nutzen. Die Gemeinschaft prägt sich durch ihre Vielfalt und ihr langjähriges Miteinander als Teil des Nachbarschaftslebens.
Wer in den Apartements leben möchte, muss Einkommensgrenzen erfüllen und einen Platz in der Warteschlange erhalten, da freie Wohnungen nach einem Lotteriesystem vergeben werden. Die Lage mit guter U-Bahn-Anbindung macht das Gelände für Pendler und Familien leicht erreichbar.
Während des Baus widersetzten sich Anwohner erfolgreich dem Abriss von vier Gotteshäusern, die bis heute innerhalb der Anlage erhalten sind. Diese seltene Erhaltung von religiösen Gebäuden inmitten eines modernen Wohnkomplexes ist ein Beispiel für erfolgreiche Nachbarschaftsverteidigung.
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