Shelley House, Bürgerrechtshaus in St. Louis, Vereinigte Staaten.
Das Shelley House ist ein zweistöckiges Backsteinhaus an der Labadie Avenue mit den typischen Architekturmerkmalen der Wohngebäude von St. Louis aus dem frühen 1900er Jahrhundert. Das Gebäude zeigt die schlichte, praktische Bauweise, die für Nachbarschaften dieser Zeit charakteristisch war.
Das Haus wurde zum Mittelpunkt eines Legalfalls von 1948, in dem die Familie Shelley gegen diskriminierende Wohnungsgesetze vor Gericht antrat. Diese Klage führte zu einer Entscheidung des Supreme Court, die die Durchsetzung rassischer Beschränkungen in Immobilienpraktiken landesweit verbot.
Das Haus steht für einen Wendepunkt in den Wohnrechten Afroamerikaner und hatte Auswirkungen auf Eigentumsgewohnheiten im ganzen Land. Die Entscheidung, die an diesem Ort stattfand, veränderte, wie Menschen unabhängig von ihrer Rasse Häuser kaufen konnten.
Das Haus befindet sich in einem nördlichen Stadtteil von St. Louis in der Nähe der Natural Bridge Avenue und kann von außen besichtigt werden. Da es sich um eine private Residenz handelt, ist es am besten, die Gegend tagsüber zu besuchen und von der Straße aus zu schauen.
Das Haus wurde zum National Historic Landmark ernannt, weil es eine entscheidende Rolle in der Beendigung von gerichtlich erzwungenen Rassenbeschränkungen bei Immobilientransaktionen spielte. Diese Ehre würdigt die nationale Bedeutung des Falls und nicht nur seine lokale Geschichte.
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