Portland and Westmoreland Places, Historisches Wohnviertel in Central West End, St. Louis, Vereinigte Staaten.
Portland and Westmoreland Places ist ein historisches Wohnviertel in der Central West End, wo sich etwa 94 Residenzgebäude über zwei gepflasterte Straßen verteilen. Die Häuser stehen zwischen Union Boulevard und North Kingshighway Boulevard und wurden zwischen 1890 und 1960 errichtet.
Die Gegend nahm Gestalt an, als St. Louis während des rasanten industriellen Wachstums durch sein Wirtschaftswachstum auf der Suche nach wohlhabenden Wohngebieten expandierte. Im Laufe der Zeit etablierte sich das Viertel als bevorzugter Wohnort für die obere Mittelschicht der Stadt.
Die Straßen spiegeln wider, wie wohlhabende St. Louiser im späten 19. Jahrhundert leben wollten und wie sie ihre Häuser gestalteten. Besucher sehen heute noch überall architektonische Vielfalt, die zeigt, welche Stile und Formen dieser Gruppe damals wichtig waren.
Die Straßen sind privat und der Zugang erfordert normalerweise eine Genehmigung oder spezifische Berechtigung von Grundbesitzern. Lokale Organisationen bieten gelegentlich Führungen an, die der beste Weg sind, um die Gegend zu erkunden.
Das Viertel erhielt 2020 nationale Aufmerksamkeit, als es zum Schauplatz eines hochkarätigen Zwischenfalls wurde, der Fragen über Privateigentum und öffentliche Sicherheit aufwarf. Das Ereignis löste gesellschaftliche Diskussionen aus, die bis heute die Wahrnehmung des Ortes prägen.
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