Portland and Westmoreland Places, Historisches Wohnviertel in Central West End, St. Louis, Vereinigte Staaten.
Portland and Westmoreland Places ist ein historisches Viertel mit 94 Häusern, die zwischen etwa 1890 und 1960 errichtet wurden, an zwei Privatstraßen zwischen Union Boulevard und North Kingshighway Boulevard, neben der Nordostecke des Forest Park. Die Häuser vertreten eine große Vielfalt an Baustilen und gehören zu den besten Beispielen der Architektur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts in St. Louis.
Die 94 Häuser des Viertels wurden zwischen etwa 1890 und 1960 entlang der Portland Place und der Westmoreland Place zwischen Union Boulevard und North Kingshighway Boulevard errichtet. Ende des 19. Jahrhunderts, bevor St. Louis eine Politik zur Straßenpflasterung hatte, ließen die Anwohner die Straßen auf eigene Kosten pflastern und behielten sich das Recht vor, andere auszuschließen. 1974 wurde das Viertel in das National Register of Historic Places aufgenommen.
Die Straßen sind privat: Ende des 19. Jahrhunderts ließen die Anwohner sie auf eigene Kosten pflastern und erhielten dafür das Recht, andere auszuschließen; Tore mit der Aufschrift „private street“ stehen noch. Portland Place und Westmoreland Place sind die beiden Straßenzüge, und die 94 zwischen etwa 1890 und 1960 erbauten Häuser zeigen die Stile, die wohlhabende Anwohner wählten.
Die Straßen sind privat und der Zugang erfordert normalerweise eine Genehmigung oder spezifische Berechtigung von Grundbesitzern. Lokale Organisationen bieten gelegentlich Führungen an, die der beste Weg sind, um die Gegend zu erkunden.
Das Viertel erhielt 2020 nationale Aufmerksamkeit, als es zum Schauplatz eines hochkarätigen Zwischenfalls wurde, der Fragen über Privateigentum und öffentliche Sicherheit aufwarf. Das Ereignis löste gesellschaftliche Diskussionen aus, die bis heute die Wahrnehmung des Ortes prägen.
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