Orthwein Mansion, Colonial Revival Herrenhaus in Central West End, St. Louis, Vereinigte Staaten.
Die Orthwein-Residenz in der Portland Place ist ein Gebäude mit symmetrischer Fassade aus Kalkstein, das klassische Säulen und neoklassizistische Details aufweist. Große Fenster prägen die Außenseite und vermitteln einen Eindruck von Eleganz und Ordnung aus dieser Bauzeit.
William D. Orthwein, ein deutscher Einwanderer, beauftragte die Architekten Widmann, Walsh und Boisselier 1900 mit dem Bau dieses Wohnhauses. Seine Getreidehandelsgesellschaft machte ihn wohlhabend genug, um eine solche repräsentative Residenz errichten zu lassen.
Das Haus spiegelt die Vorlieben wohlhabender Geschäftsleute wider, die während der frühen Industrialisierung St. Louis prägen wollten. Man sieht in der aufwendigen Gestaltung, wie wichtig ihnen war, ihren Erfolg durch Architektur auszudrücken.
Das Haus liegt in der Nähe des Forest Parks in einem etablierten Viertel mit vielen ähnlichen Villen aus derselben Zeit. Eine Besichtigung ist am besten zu tagsüber möglich, wenn man die Architekturdetails und die Umgebung gut sehen kann.
William R. Orthwein, Sohn des Hausherm, trainierte in diesem Haus und gewann 1904 bei den Olympischen Spielen in St. Louis Bronzemedaillen im Schwimmen und Wasserball. Diese sportliche Verbindung zur Stadt ist wenig bekannt, aber ein faszinierendes Detail der Hausgeschichte.
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