Indiana School for the Deaf, American school
Die Indiana School for the Deaf ist eine Schule in Indianapolis, die Kindern mit Hörbehinderung Unterricht und Unterbringung bietet und American Sign Language (ASL) als Hauptkommunikationsmittel nutzt. Das 80 Hektar große Campus-Gelände verfügt über rote Backsteingebäude mit klassischer Architektur, Schlafsäle, einen zentralen Innenhof und separate Einrichtungen für Speisen, Sport und Freizeitaktivitäten.
William Willard gründete 1843 die Schule mit 12 Schülern und nutzte Gebärdensprache, die damals noch nicht verbreitet war, als Unterrichtsmethode. Der Staat Indiana unterstützte das Anliegen bald, benannte es in Indiana Asylum for the Deaf and Dumb um und verlegte es 1911 auf den heutigen 80 Hektar großen Campus mit klassischen roten Backsteingebäuden, die von den Architekten Rubush und Hunter entworfen wurden.
In der Schule entwickelt sich tägliche Gebärdensprache als natürliches Kommunikationsmittel zwischen Schülern und Lehrern, was ein starkes Gemeinschaftsgefühl prägt. Die Schule dient als Ort, an dem gehörlose Kultur und Werte lebendig bleiben und wo Studierende Selbstvertrauen sowie Unabhängigkeit aufbauen.
Besucher müssen sich vorher anmelden, da Spontanbesuche nicht möglich sind und nur begrenzte Plätze pro Tag verfügbar sind. Es ist ratsam, sich frühzeitig per E-Mail oder Telefon anzumelden, um einen Besuchstermin zu sichern.
Die Schule wurde 1991 in das National Register of Historic Places aufgenommen und gilt als sechste Schule für gehörlose Kinder in den USA und die erste, die kostenlosen Unterricht anbot. Bemerkenswert ist, dass William Willard die Schule selbst finanzierte, bevor der Staat Indiana die Unterstützung übernahm, ein seltenes Beispiel früher privater Initiative für Behindertenerziehung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.