An den Fleischbänken, Historisches Marktgebäude in der Altstadt, Nürnberg, Deutschland.
An den Fleischbänken ist ein Sandsteingebäude im Nürnberger Altstadtkern mit gerundeten Bögen im Erdgeschoss. Es befindet sich neben der Fleischbrücke am nördlichen Ufer der Pegnitz und beherbergt heute städtische Ämter.
Das Gebäude wurde zwischen 1570 und 1571 errichtet und ersetzte eine hölzerne Vorgängerkonstruktion aus dem Jahr 1419. Die Gründung markierte die Zentralisierung des Fleischhandels in Nürnberg während des Mittelalters.
Das Portal mit dem Rinderfigur zeigt eine lateinische Inschrift und stammt aus dem Jahr 1599. Die Schnitzerei wurde geschaffen, um die Verbindung zwischen der Fleischbrücke und dem Gebäude zu markieren.
Der Ort liegt im Zentrum Nürnbergs und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Er bildet einen wichtigen Punkt auf der Historischen Meile, einer Wanderroute, die bedeutende Sehenswürdigkeiten verbindet.
Fleischhändler trennten verschiedene Fleischsorten an Bänken und warfen Schlachtabfälle direkt in die Pegnitz unter dem Gebäude. Diese Praktik war ein normaler Teil des städtischen Gewerbes und prägte das Ufer des Flusses.
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