Fleischbrücke, Steinbogenbrücke über die Pegnitz in Nürnberg, Deutschland.
Die Fleischbrücke ist eine steinerne Bogenbrücke mit einem flachen Gewölbe, die über den Fluss Pegnitz in Nürnberg führt. Sie verbindet die beiden historischen Stadtteile St. Sebald und St. Lorenz und misst etwa 27 Meter in der Länge bei etwa 15 Metern Breite.
Der Bau des Brückenbauwerks fand zwischen 1596 und 1598 statt und ersetzte eine ältere Konstruktion, die häufig durch Hochwasser beschädigt wurde. Die neue Steinstruktur sollte langlebiger sein und den Flussbelastungen besser widerstehen.
Die Brücke trägt ihren Namen von dem Fleischmarkt, der sich einst in der Nähe befand und das wirtschaftliche Leben der Stadt prägte. Die steinerne Dekoration mit dem Stierrelief erinnert noch heute an diese Handelstradition und die Verbindung zum Handwerk der Metzger.
Die Brücke ist leicht zu Fuß erreichbar und gut in die Altstadt integriert, was das Überqueren zu einer natürlichen Route zwischen den Stadtvierteln macht. Der Fußgängerbereich ist auch bei schlechtem Wetter begehbar, da die breite Struktur guten Halt bietet.
Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung war dies das größte gemauerte Gewölbe im deutschsprachigen Raum und zeigte innovative Ingenieurtechniken. Das Verhältnis von Spannweite zu Höhe betrug etwa 6,4 zu 1, was die damalige Bautechnik an ihre Grenzen trieb.
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