Lennep, Stadtbezirk der Stadt Remscheid (Deutschland) und ehemalige preußische Kreisstadt
Lennep ist ein Stadtbezirk von Remscheid mit engen Gassen, alten Fachwerk- und Backsteinbauten aus mehreren Jahrhunderten sowie charaktervoller Architektur. Das Stadtbild wird geprägt durch die mittelalterliche Straßenstruktur, historische Kirchen wie die Barockkirche St. Bonaventura, das Haus Clerff als ehemaliges Herrenhaus sowie das Röntgen-Museum, das dem berühmten Sohn der Stadt gewidmet ist.
Die Siedlung entstand im 12. Jahrhundert und wurde 1230 offiziell als Stadt anerkannt, weil ihre Lage an den Handelswegen zwischen Köln und der Ostsee wertvoll war. Im Mittelalter blühte die Tuchindustrie auf, Lennep trat der Hanse bei, erlitt aber großes Leid durch Brände, besonders 1746, was die Stadtentwicklung nachhaltig prägte.
Der Name Lennep stammt vom alten Bach Linepe, der durch die Stadt fließt und seit Jahrhunderten das Leben der Menschen prägt. Heute nutzen Bewohner und Besucher die engen Gassen für Spaziergänge und Treffen, während kleine Cafés und Läden in den historischen Häusern zeigen, wie die Stadt ihre Vergangenheit lebendig hält.
Der Ort ist am leichtesten zu Fuß zu erkunden, da die Altstadt mit engen Gassen und begrenztem Parkplatz für Fahrzeuge wenig geeignet ist. Besucher erreichen Lennep bequem mit der Bahn oder dem Auto über die Autobahn A1 mit Ausfahrt Remscheid-Lennep, was es einfach macht, die historische Gegend zu besuchen.
Wilhelm Conrad Röntgen, der berühmte Physiker und Entdecker der Röntgenstrahlen, wurde 1845 in Lennep geboren, bevor er seine revolutionäre Entdeckung machte. Das Röntgen-Museum zeigt sein Leben und ermöglicht Besuchern, mit interaktiven Experimenten die Welt der Röntgenstrahlen zu erkunden.
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