Marokkanisches Haus, Orientalisches Gebäude in Oberammergau, Deutschland.
Das Marokkanische Haus ist ein orientalisches Gebäude in Oberammergau mit charakteristischen Architekturdetails wie verstärkten Fenstern und einem Kamin, der wie ein Minarett geformt ist. Die Fassade trägt aufwendige Verzierungen, die den maurischen Baustil widerspiegeln.
Das Gebäude wurde ursprünglich von König Ludwig II. auf der Pariser Weltausstellung von 1878 erworben. Es wurde später nach Oberammergau transportiert, wo es bis 1980 stand, bevor es vom Staat gekauft und vollständig restauriert wurde.
Das Haus zeigt maurische Stilelemente, die die Faszination des 19. Jahrhunderts für orientalische Formen widerspiegeln. Die Innenausstattung mit arabischen Schriftzeichen und Details erzählt von dieser leidenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Orient.
Du kannst das Innere des Hauses durch einen verglasten Eingangsbereich besichtigen und die maurischen Details aus nächster Nähe sehen. Der Ort befindet sich in Oberammergau und ist leicht zugänglich, sodass du die Fassade und das Design in Ruhe erkunden kannst.
Das Gebäude ist eigentlich eine Holzkonstruktion, die der königlichen Sammlung von Orientalismus-Bauten entsprach. Sein erhaltungszustand zeigt, wie sorgfältig die Restaurierung im 20. Jahrhundert durchgeführt wurde, um dieses ungewöhnliche Denkmal zu bewahren.
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