Institut für Sozialforschung, sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut in Frankfurt am Main
Das Universitätsinstitut für Sozialforschung ist eine Forschungseinrichtung in Frankfurt, wo Wissenschaftler Gesellschaft und menschliches Verhalten untersuchen. Das Gebäude hat ein funktionales Aussehen und befindet sich in einem Universitätsviertel mit Büros, Seminarräumen und Archiven, die mit wichtigen Dokumenten und Publikationen gefüllt sind.
Das Institut wurde 1923 gegründet und eröffnete 1924 sein erstes eigenes Gebäude mit Unterstützung durch Felix Weil. Nach seiner Schließung durch die Gestapo 1933 zog es nach New York, kehrte aber 1949 nach Frankfurt zurück und wurde 1950 als private Stiftung mit öffentlicher Finanzierung wiedereröffnet.
Das Institut trägt in seinem Namen die Verbindung zu sozialen Fragen, die seit seiner Gründung die Arbeit prägen. Besucher können sehen, wie die Räume von Diskussionen über Gesellschaft, Macht und menschliches Zusammenleben durchdrungen sind, was sich in der Art widerspiegelt, wie hier Menschen arbeiten und miteinander umgehen.
Das Institut befindet sich in einem Universitätsviertel und wird von Studierenden und Forschern frequentiert, die regelmäßig zwischen den Räumen verkehren. Besucher können öffentliche Vorträge besuchen oder durch Veröffentlichungen mehr über die aktuelle Forschung erfahren.
Das Institut entwickelte unter Max Horkheimer und Theodor Adorno die Kritische Theorie, einen Denkansatz, der Annahmen über Gesellschaft, Kultur und Macht in Frage stellt. Diese Theorien verbreiteten sich weltweit und beeinflussten Generationen von Akademikern und Denkern bei der Neubewertung von Gesellschaftsfragen.
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