Institut für vergleichende Irrelevanz, Selbstverwaltetes Sozialzentrum im Stadtteil Bockenheim, Frankfurt, Deutschland.
Das Institut für vergleichende Irrelevanz befand sich in einem Gebäude von 1953 im Bockenheimer Stadtteil, in der Nähe des Senckenberg Museums und gekennzeichnet durch geschützte architektonische Elemente unter deutschem Denkmalrecht. Die Lage an der Kettenhofweg 130 brachte es in unmittelbare Nachbarschaft zur Goethe-Universität und zum Westend-Viertel.
Studenten besetzten das damals leerstehende Universitatsgebäude im Dezember 2003 und gründeten das Zentrum als freie Bildungsstätte. Das Projekt endete mit einer Polizeievakuierung im April 2013.
Das Zentrum war ein Ort, an dem Vorlesungen und Diskussionen zu gesellschaftlichen Fragen stattfanden, regelmässig besucht von Menschen, die sich für alternatives Denken interessierten. Die Räume spiegelten diese Leidenschaft wider, mit Materialien und Einrichtungen, die für Austausch und Lerngruppen gestaltet waren.
Das Gelande ist leicht erreichbar mit offenen Zugangen vom nahen Senckenberganlage und lässt sich als Teil eines Rundgangs durch das Universitatsviertel erkunden. Die Umgebung bietet ausreichend Platz zum Spazieren und Orientieren, besonders interessant in Verbindung mit dem benachbarten Museum.
Das Zentrum folgte dem Motto 'Theorie, Praxis, Party' und bot ein alternatives Bildungsprogramm jenseits von Universitatsstrukturen an. Dieser Ansatz machte es zu einem ungewohnlichen Ort im akademischen Frankfurt.
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