Oberpostdirektion Frankfurt, Kulturdenkmal in Westend-Süd, Frankfurt, Deutschland
Die Oberpostdirektion Frankfurt am Main ist ein Verwaltungsgebäude in Neobarock-Stil mit einer gewölbten Fassade und dreistöckigen ionischen Säulen an der Ludwig-Erhard-Anlage. Heute beherbergt das sanierte Bauwerk 164 Wohneinheiten, die seine ursprüngliche Funktion als Dienststelle völlig ersetzt haben.
Der Bau des Postgebäudes begann 1905 unter Architekt Ernst Hake und wurde 1907 fertiggestellt, woraufhin 241 Angestellte dort ihre Arbeit aufnahmen. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude bei Luftangriffen erhebliche Schäden, wurde aber relativ schnell wieder aufgebaut, während die Hauptpost zerstört blieb.
Das Gebäude zeigt, wie Behörden früher ihre Bedeutung durch imposante Architektur ausdrücken wollten, besonders an prominenten Orten in der Stadt.
Der Ort ist leicht zu erreichen und liegt in einem lebendigen Viertel mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Das Gebäude selbst ist vom öffentlichen Raum aus sichtbar und kann von außen bewundert werden, ohne dass Zutritt zum Innern erforderlich ist.
Das Gebäude wurde nach schweren Kriegsschäden ungewöhnlich schnell wieder hergestellt, während andere Frankfurter Postgebäude jahrelang ruiniert blieben. Diese rasche Wiederaufnahme des Dienstbetriebs zeigt, wie wichtig die Infrastruktur für die Stadterneuerung war.
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