Messeturm, Geschäftshochhaus im Westend-Süd Viertel, Frankfurt, Deutschland
Der Messeturm ist ein Hochhaus mit quadratischer Basis, die sich in einen zylindrischen Schaft verwandelt und von einer pyramidenförmigen Spitze gekrönt wird. Mit einer Höhe von 256,5 Metern und 63 Geschossen bietet das Gebäude in seinen 61.711 Quadratmetern Platz für Büros und wird durch 24 Aufzüge erschlossen.
Das Gebäude wurde 1990 fertiggestellt und war bis 1997 das höchste Bauwerk Europas, bevor der Commerzbank Tower es überragte. Diese kurze Periode als Europas höchster Turm machte ihn zu einem Wahrzeichen der wirtschaftlichen Entwicklung Frankfurts in den 1990er Jahren.
Der charakteristische Bleistift-ähnliche Umriss prägt das Erscheinungsbild des Frankfurter Westends und ist aus vielen Blickwinkeln der Stadt sichtbar. Die Form ist zum erkennbaren Merkmal des Finanzviertels geworden und wird von Einwohnern leicht vom Rest der Silhouette unterschieden.
Das Gebäude steht im westlichen Stadtzentrum Frankfurts und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar, da es sich in der Nähe mehrerer U-Bahn-Stationen befindet. Als reines Bürogebäude ist es für allgemeine Besichtigungen nicht durchgehend zugänglich, weshalb Besucher die Außenansicht und den Umkreis am besten erkunden sollten.
Die Grundsteinlegung erforderte eine außergewöhnliche Betonmasse, die in einem fast ununterbrochenen Guss in nur 78 Stunden ausgebracht wurde. Für diesen Rekordvorgang waren etwa 90 Lastwagen nötig, um eine Tiefe von 6 Metern zu erreichen und das Fundament völlig auszuhärten.
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