Festhalle Frankfurt, Mehrzweckhalle in Westend-Süd, Deutschland
Die Festhalle Frankfurt ist eine Mehrzweckhalle im Westend-Süd im westlichen Innenstadtbereich. Der Bau erstreckt sich über eine Fläche von rund 5600 Quadratmetern, wobei die gläserne Kuppel im Zentrum etwa 40 Meter hoch aufragt.
Friedrich von Thiersch entwarf das Gebäude, das 1909 zur Eröffnung kam und damals die größte Kuppel Europas trug. Die Halle diente zunächst als Ausstellungsraum für Messen und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend für Konzerte und Sportveranstaltungen umgestaltet.
Der Name erinnert an die ursprüngliche Bestimmung als Festhalle für große Versammlungen und Messen in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Heute nutzen Besucher das Gebäude vor allem für Konzerte internationaler Künstler und Firmenveranstaltungen, während der offene Innenraum unter der Kuppel die vielseitige Nutzung erleichtert.
Das Gelände liegt neben dem Messegelände Frankfurt und lässt sich über die Straßenbahnlinie erreichen, die direkt am Hauptbahnhof startet. Für Veranstaltungen wird der Innenraum mit verschiebbaren Tribünen angepasst, sodass entweder Stehplätze oder Sitzreihen entstehen.
Ein Netz beweglicher Gehwege namens Via Mobile verbindet die Halle direkt mit den benachbarten Ausstellungshallen und dem Kongresszentrum ohne Umweg durch Außenbereiche. Besucher können so auch bei schlechtem Wetter trockenen Fußes zwischen den Gebäuden wechseln.
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