Universitätsbibliothek Heidelberg, Universitätsbibliothek an der Universität Heidelberg, Deutschland
Die Universitätsbibliothek Heidelberg ist ein vierteiliger Sandsteinbau mit roten Mauern, der Renaissance- und Jugendstilelementen verbindet und von Josef Durm entworfen wurde. Die Räume bieten über tausend Arbeitsplätze zum Lesen und Forschen, ergänzt durch einen weiteren Zweig mit zusätzlichen Schreibtischen.
Die Gründung der Bibliothek im Jahr 1386 folgte unmittelbar der Universität, wobei ein Rektor 1388 erste Dokumente für die Sammlung erwarb. Große Teile der Bestände wurden später in Konflikte verwickelt und über Jahrhunderte hinweg verloren oder wieder zurückgebracht.
Die Sammlung enthält mittelalterliche Handschriften und die berühmte Codex Manesse mit mittelhochdeutscher Dichtkunst, die zeigt, wie Menschen damals Geschichten aufbewahrten. Besucher können in den Ausstellungsbereichen sehen, wie wertvoll diese alten Texte für das Verständnis der deutschen Kulturgeschichte sind.
Das Gebäude ist leicht zugänglich und bietet genügend Plätze für verschiedene Forschungsarbeiten in zwei separaten Standorten. Besucher sollten sich vor dem Kommen über die Öffnungszeiten informieren, da Zugang zu bestimmten Bereichen beschränkt sein kann.
Tausende Handschriften wurden während Kriegszeiten nach Rom verschickt und verloren, doch Hunderte kamen Jahrzehnte später wieder zurück. Diese unerwartete Rückkehr zeigt, wie sich die Geschichte dieser Sammlung über Grenzen hinweg erstreckt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.