Tiefer Elbstolln, Kulturerbe-Bergwerk in Dresden und Freital, Deutschland.
Der Tiefer Elbstolln ist ein Bergwerk unter der Oberfläche, das sich über mehrere Kilometer erstreckt und verschiedene unterirdische Gänge miteinander verbindet. Das Netzwerk durchzieht die Regionen rund um Dresden und Freital in der Tiefe des Bodens.
Das Bergwerk entstand in der frühen Industrialisierungsphase und wurde zum Motor der wirtschaftlichen Entwicklung in Sachsen. Es spielte eine zentrale Rolle bei der Rohstoffversorgung während der rasanten industriellen Umwandlung der Region.
Der Stolln zeigt noch heute, wie Bergleute im 19. Jahrhundert arbeiteten und ihre Fähigkeiten einsetzten. Besucher können sehen, wie die Arbeiter die Gänge in Handarbeit in den Fels trieben und dabei technisch geschickt vorgingen.
Mehrere Eingänge, sogenannte Mundlöcher genannt, ermöglichen den Zugang zu unterschiedlichen Bereichen des unterirdischen Systems. Besucher sollten sich vor einer Erkundung über die jeweiligen Zugangsbedingungen und Führungsangebote informieren.
Ingenieure erstellten bereits im 19. Jahrhundert detaillierte technische Zeichnungen des gesamten Stolln-Systems, die heute als wichtige Dokumente bewahrt bleiben. Diese frühen Pläne zeigen, wie präzise die Vermessung und Dokumentation schon damals war.
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