Zisterzienserinnenkloster St. Marien zu Helfta , später Neuenhelfta, Zisterzienserinnenkloster in Lutherstadt Eisleben, Deutschland
Das Kloster Helfta ist ein Zisterzienserinnenwohnort mit Kirche, Gästehaus und Wohngebäuden, die auf einem großen Gelände verteilt sind. Die Gebäude zeigen verschiedene Baustile und Phasen der Erweiterung über die Jahrhunderte hinweg.
Das Kloster wurde 1229 gegründet und wurde später durch drei Mystikerinnen bekannt, die hier lebten und schrieben. Diese frühe Verbindung zu bedeutenden Denkerinnen des Mittelalters machte den Ort zu einer wichtigen Stätte des Glaubens.
Die Nonnen hier sprechen täglich zusammen, morgens und abends, und singen Gebete nach einer Ordnung, die seit Hunderten von Jahren gleich ist. Man kann diese Momente miterleben und sehen, wie das Leben im Kloster um diese Gebete herum aufgebaut ist.
Besucher können an Führungen über das Gelände teilnehmen, im Gästehaus übernachten oder an Kursen über Spiritualität, Kräuterkunde und Entspannung mitmachen. Es ist hilfreich, im Voraus zu planen, da die Angebote je nach Jahreszeit und Veranstaltungen unterschiedlich sind.
Die Gertrud-Kapelle enthält Mauersteine von einem abgerissenen Klostergebäude aus dem Jahr 1988, das mit seinem Abriss ein Kapitel der Klostergeschichte beschloss. Diese eingemauerden Steine verbinden die alte und die neue Zeit des Ortes auf materielle Weise.
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