Theater Eisleben, Stadttheater in Lutherstadt Eisleben, Deutschland.
Das Theater Eisleben ist ein Theater in Lutherstadt Eisleben mit zwei Bühnen: Der Große Saal fasst 385 Zuschauer, die Foyerbühne 96 Sitzplätze. Geleitet wird das Haus seit 1994 von Intendant Ulrich Fischer.
Das Theater Eisleben wurde am 13. Juli 1945 von Felix Ecke, der unter dem Pseudonym Ralph Wiener schrieb, als erstes deutsches Nachkriegstheater neugegründet. Die ursprünglich private Bürgerbühne wurde 1953 verstaatlicht und in Thomas-Müntzer-Theater umbenannt. 1960 übernahm das Haus die Sparte Musiktheater des Stadttheaters Köthen. Nach 1990 legte es den Namen Müntzer ab und trat als Landesbühne Sachsen-Anhalt auf; die Mitarbeiterzahl sank von einst 222 auf 70, Musiktheater und Orchester mussten 1993 aus Geldmangel aufgegeben werden.
Das Haus zeigt pro Spielzeit knapp ein Dutzend Premieren auf zwei Bühnen sowie Gastspiele von Musiktheater, Ballett, Kabarett, Lesungen und Konzerten. 1990 legte es die als rein politisch geltende Bezeichnung Thomas-Müntzer-Theater ab und trat als Landesbühne Sachsen-Anhalt auf.
Das Theater verfügt über einen Großen Saal mit 385 Plätzen und eine Foyerbühne mit 96 Sitzplätzen. Jede Spielzeit bietet es knapp ein Dutzend Premieren sowie Repertoirestücke aller Genres für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, ergänzt durch Gastspiele von Musiktheater, Ballett, Kabarett, Lesungen und Konzerten.
Geleitet wird das Haus seit 1994 von Intendant Ulrich Fischer. In Spitzenzeiten beschäftigte es 222 Mitarbeiter; in den 1990er-Jahren sank die Zahl auf 70, nachdem Musiktheatersparte und Orchester 1993 aus Geldmangel aufgegeben werden mussten.
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