Halbachhammer, Historischer Wasserhammer im Stadtteil Margarethenhöhe, Essen, Deutschland.
Das Halbachhammer ist eine alte Hammer- und Stahlschmiede mit Fachwerk aus schweren Holzbalkern, die Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Das Gebaude nutzte Wasser, um Maschinen anzutreiben, die Hammer bewegten zum Bearbeiten von Metall.
Das Bauwerk entstand 1417 an der Sieg in Weidenau und betrieb sein Handwerk ueber funf Jahrhunderte lang. In den 1930er Jahren wurde es abgebaut und nach Essen versetzt, wo es heute steht.
Der Ort zeigt, wie Menschen früher Eisen verarbeiteten und dabei Wasser als Energiequelle nutzten. Besucher können heute sehen, wie handwerkliche Arbeit und Natur zusammenkamen.
Von April bis Oktober finden an jedem ersten Sonntag des Monats Vorfuehrungen statt, bei denen man sehen kann, wie das Handwerk ausgeuebung wird. Der Besuch ist kostenlos und dauert mehrere Stunden, also sollte man Zeit mitbringen.
Nach einer umfangreichen Restaurierung nahm das Werk 2010 den Betrieb wieder auf und zaehlt heute zu den wenigen funktionsfaehigen Stahlschmieden aus vordindustrieller Zeit in ganz Europa. Besucher koennen echte metallurgische Arbeitsablaeufe sehen, die sonst nur noch in Museen erhalten sind.
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