Hölderlinturm, Mittelalterlicher Turm am Neckarufer in Tübingen, Deutschland.
Der Hölderlinturm ist ein Steinbau mit gelblicher Färbung, der mehrere Geschosse umfasst und sich am Ufer des Neckars in der Altstadt erhebt. Das Gebäude verfügt über Fenster, die auf den Fluss und die umliegenden Gassen blicken, und beherbergt heute ein Museum mit Informationen zum Leben des Dichters.
Der Turm entstand auf den Grundmauern der mittelalterlichen Stadtbefestigung Tübingens aus dem 13. Jahrhundert. Friedrich Hölderlin kam 1807 dorthin und verbrachte dort die restlichen Jahrzehnte seines Lebens, bis er 1843 starb.
Der Turm trägt den Namen des Dichters Friedrich Hölderlin, der dort lange Zeit lebte und dessen Andenken Besucher heute in den Räumen spüren. Die Ausstellung zeigt persönliche Gegenstände und Werke, die sein Leben und Schaffen dokumentieren.
Das Museum ist relativ klein und lässt sich in einer Stunde besichtigen, wobei die Treppen schmal sind und mehrere Stufen zum Betreten notwendig sind. Besucher sollten mit begrenzen Öffnungszeiten rechnen, da sich das Museum in privater Trägerschaft befindet.
Während seiner Zeit im Turm schrieb Hölderlin unter dem Namen Scardanelli und signierte seine Werke mit diesem Pseudonym, das lange Zeit rätselhaft blieb. Besucher konnten sich seine Unterschriften auf Papier geben lassen, was sein Leben in diesem Ort trotz seiner Erkrankung prägte.
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