Verwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen, Verwaltungsgericht in Bremen, Deutschland.
Das Verwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen ist ein Gericht im Justizgebäude am Wall 198, das sich mit Rechtsstreitigkeiten zwischen Bürgern und Behörden befasst. Es bearbeitet Fälle aus verschiedenen Bereichen des Verwaltungsrechts und arbeitet mit mehreren spezialisierten Abteilungen.
Das Gericht wurde am 1. Juli 1924 gegründet und markierte Bremens Eintritt in die Verwaltungsgerichtsbarkeit als letzter Staat im Deutschen Reich. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Bremen 1946 der erste deutsche Staat, der seine verwaltungsrechtliche Jurisdiktion unter der Verwaltungsgerichtsordnung wiederherstellte.
Das Gericht verfügt über sechs allgemeine und vier Fachkammern, die die Struktur der deutschen Verwaltungsgerichtsbarkeit widerspiegeln.
Das Gericht ist montags bis donnerstags von 9:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 13:30 Uhr geöffnet. Dokumente können auch über einen Nachtbriefkasten eingereicht werden, wenn das Gericht nicht besetzt ist.
Bremen wurde 1946 das erste Bundesland mit wiederhergestellter Verwaltungsgerichtsbarkeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
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