Wilhelm-Wagenfeld-Haus, Designmuseum in Deutschland
Das Wilhelm Wagenfeld Haus ist ein Designmuseum in Bremen, das sich dem Leben und Werk des Industriedesigners widmet. Das Gebäude zeigt seine Entwürfe für Möbel, Lampen und Gebrauchsgegenstände sowie seinen persönlichen Arbeitsstil.
Das im neoklassizistischen Stil errichtete und 1828 vollendete Gebäude wurde von Friedrich Moritz Stamm als Detentionshaus, Teil der Ostertorwache, entworfen und diente als Gefängnis und Polizeistation; ab 1933 nutzte es die Gestapo. 1966 verließ die Polizei das Haus, bevor es zum Ausstellungszentrum und Bürogebäude umgebaut wurde. Heute trägt es den Namen des in Bremen geborenen Designers Wilhelm Wagenfeld (1900–1990); seine Stiftung hat hier Büros, und seit 1999 sind die Archive öffentlich zugänglich.
Das Gebäude trägt den Namen des in Bremen geborenen Designers Wilhelm Wagenfeld (1900–1990); seine Haushaltsobjekte werden neben temporären Designausstellungen gezeigt. Seit 1999 sind die Archive der Ostertorwache öffentlich zugänglich, die die Nutzung als Gefängnis dokumentieren, darunter durch die Gestapo ab 1933. Die Wilhelm Wagenfeld Stiftung hat hier ihre Büros.
Das Gebäude steht in der Bremer Altstadt nahe der Kunsthalle Bremen und beherbergt auch die Büros der Wagenfeld-Stiftung. Die Ostertorwache-Archive zur Geschichte des Hauses als Gefängnis, einschließlich seiner Nutzung durch die Gestapo ab 1933, sind seit 1999 öffentlich zugänglich. An den Fenstern der Vorder- und Rückseite sind die 1973 fertiggestellten Militärreliefs von Heinrich Frese zu sehen.
Die Lampendesigns von Wagenfeld gelten als Klassiker der Industrieform und werden noch heute in Museen weltweit gesammelt. Seine Arbeiten zeigen, wie funktionales Design Schönheit und Praktikabilität vereinigen kann.
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