Krummsteert-Sulsdorfer Wiek / Fehmarn, Naturschutzgebiet an der Südwestspitze der Insel Fehmarn, Deutschland
Das Krummsteert-Sulsdorfer Wiek ist ein Naturschutzgebiet an der Sudwestspitze von Fehmarn mit einer Flache von etwa 395 Hektar. Es besteht aus Kustenabschnitten der Ostsee, Salzwiesen, Brackwassertumpeln und der markanten Krummsteert-Halbinsel.
Die Sulsdorfer Wiek war ursprunglich eine flache Meeresbucht und wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch Deichbau zu einem Karpfenteichsystem umgewandelt. Diese Veranderungen im Lebensraum pragen bis heute das Aussehen und die Okologie des Gebiets.
Der Name Krummsteert stammt aus dem Niederdeutschen und bedeutet gekrümmter Schwanz, was auf die charakteristische Form der Halbinsel anspielt. Besucher können diese Formgebung vom Wasser aus oder von den Wegen des Schutzgebiets deutlich erkennen.
Das Gelande kann von ausgewiesenen Wanderwegen in der Nahe des Orther Hafens erkundet werden, die mit Informationstafeln zu Vogelarten und Vegetation ausgestattet sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich der feuchten Bodenverhaltnisse bewusst sein, besonders in den Marschen und um die Gewasser herum.
Die Krummsteert-Halbinsel wachst kontinuierlich in die Orther Bucht und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten etwa 900 Meter ins Meer hineingestreckt. Dieses Phanomen entsteht durch naturliche Ablagerungen und Erosionsprozesse, die das Landschaftsbild standig verandern.
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