Prüfstand VII, Militärische Startrampenruinen in Peenemünde, Deutschland
Test Stand VII ist eine Raketenstartanlage in Peenemünde an der deutschen Ostseeküste mit erhaltenen Betonkonstruktionen aus den 1940er Jahren. Die Überreste umfassen einen breiten Graben, eine Flammenkammer und eine Sandwand, die sich über mehrere hundert Meter entlang der Küste erstrecken.
Die Anlage wurde 1938 als Teil des Heeresversuchsanstalt Peenemünde erbaut und diente der Erprobung von Raketenmotoren. Am 3. Oktober 1942 startete von hier aus die erste erfolgreiche V-2-Rakete und markierte einen Wendepunkt in der Raketentechnologie.
The site holds significance as a place where rocket development shaped modern technology and changed how people understood space travel. Walking through it today, visitors can sense how intensive engineering work transformed this Baltic location into a center of innovation.
Der Zugang zu den Überresten erfolgt über eine alte Betonstraße, die zum Gelände führt. Das Betreten der verfallenen Strukturen erfordert Vorsicht, da der Boden sumpfig ist und die Bauwerke teilweise einstürzen könnten.
Die Anlage verfügt über ein spezielles Flammenleitungssystem aus Molybdän-Stahl-Rohren, das extremen Temperaturen beim Raketentest standhalten sollte. Dieses technische Detail zeigt, wie ingenieurtechnisch aufwändig solche frühen Testanlagen sein mussten.
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