Pechpfuhl bei Siethen, Landschaftsschutzgebiet in Ludwigsfelde, Brandenburg
Das Pechpfuhl bei Siethen ist ein Schutzgebiet mit vier Seen im Süden und ausgedehnten Hochmooren im Norden. Die Landschaft wechselt von offenen Wasserflächen zu moorigen Feuchtgebieten mit charakteristischen Pflanzen wie Wollgras.
Das Gebiet ist erstmals auf einer Karte von 1682 dokumentiert, wobei der Name Pechpfuhl auf eine frühere Pechsiederei hinweist. Diese frühindustrielle Nutzung prägte die Gegend Brandenburgs über Jahrhunderte.
Die regionale Anglergemeinschaft pflegt enge Verbindungen zu diesen Gewässern und folgt den Richtlinien des Landesanglerverbands Brandenburg.
Der Zugang ist ganzjährig möglich, wobei Angler Tagesscheine oder längerfristige Genehmigungen benötigen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und auf die moorigen Bedingungen besonders im Norden vorbereitet sein.
Die Gewässer enthalten zahlreiche Unterwasser-Ködergräben und beherbergen verschiedene Fischarten wie Aale, Barsche und Karpfen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.