Stundeneiche, Historische Eichenstätte in Ludwigsfelde, Deutschland
Die Stundeneiche war eine rund 150 Jahre alte Eiche, die über ein halbes Jahrhundert am Kilometer 82 der 1938 gebauten A 10, des Berliner Rings, auf dem schmalen Mittelstreifen zwischen Ludwigsfelde und dem Dreieck Nuthetal stand. Beim sechsstreifigen Ausbau nach der Wiedervereinigung wurden die Leitplanken in einem leichten Bogen um den Stamm herumgezogen, um ihn zu erhalten. Am 7. Mai 2004 musste der Baum gefällt werden, weil er innen ausgehöhlt war und seine Standfestigkeit zu verlieren drohte; der Stamm hatte über einen Meter Durchmesser, war fünf Meter lang und wog sechs Tonnen.
Der Baum wurde benannt, weil er die ungefähre Fahrtdauer von einer Stunde von Brandenburg nach Ost-Berlin markierte, eine wichtige Orientierungshilfe während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik. Seine Bedeutung als Zeitmarker für lange Reisen macht ihn zu einem Symbol der Verkehrsentwicklung und Geografie der Region.
Die Skulptur Stundeneiche wurde am 9. Mai 2005 auf dem Ludwigsfelder Rathausplatz gegenüber dem Kulturhaus von Infrastrukturminister Frank Szymanski, Bürgermeister Heinrich Scholl und der Künstlerin enthüllt. Die 5,30 m hohe Arbeit besteht aus zwei „gebrannt und geölten“ Teilen mit glatt gearbeiteten Innenflächen, die rund einen halben Meter Abstand halten. Stadt und Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat trugen die Kosten; das Land Brandenburg förderte sie mit 5.000 Euro aus Lotteriemitteln.
Die Skulptur steht auf dem Ludwigsfelder Rathausplatz gegenüber dem Kulturhaus und nimmt dort eine ähnlich markante Position ein wie einst der Baum an der Autobahn. Ihre zwei Teile stehen sich mit glatt gearbeiteten Innenflächen in rund einem halben Meter Abstand gegenüber; die Außenflächen sind gebrannt und geölt. Die Stadt und die Wohnungsgesellschaft Märkische Heimat trugen die Kosten, das Land Brandenburg förderte das Werk mit 5000 Euro aus Mitteln der Klassenlotterie.
Die beiden Hälften der Skulptur stehen sich mit glatt gearbeiteten Innenflächen in rund einem halben Meter Abstand gegenüber; sie ist 5,30 m hoch. Enthüllt wurde sie am 9. Mai 2005, ein Jahr nach der Fällung, von Infrastrukturminister Frank Szymanski, Bürgermeister Heinrich Scholl und der Künstlerin. Das Land Brandenburg förderte das Werk mit 5000 Euro aus Mitteln der Klassenlotterie.
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