Gutshaus Siethen, denkmalgeschütztes Herrenhaus in Siethen, einem Ortsteil der Stadt Ludwigsfelde im Landkreis Teltow-Fläming im Land Brandenburg
Das Gutshaus Siethen ist ein Gutshaus in Ludwigsfelde, das um 1880 mit neoclassizistischen und neuromanischen Elementen gebaut wurde. Der Bau aus Ziegeln hat eine einfache weiße Fassade mit zeitgenössischen Verzierungen, einen symmetrischen Aufbau mit Attikageschoss und wird heute in 27 Wohnungen umgewandelt.
Das Gutshaus wurde 1879 von dem Berliner Kaufmann Hermann Badewitz erworben und kurz darauf 1880 umgestaltet, um eine prächtigere Erscheinung zu erhalten. Sein Sohn Gottfried vergrößerte das Gebäude erheblich und beauftragte den bekannten Architekten Franz Schwechten mit der modernen Gestaltung.
Das Gutshaus Siethen trägt den Namen seiner Lage im Dorf Siethen und erinnert an die Zeit der Gutswirtschaft in der Region. Die Ziegelmauern und die klassizistische Gestaltung zeigen, wie wohlhabende Familien damals lebten und ihre Besitztümer präsentierten.
Das Gutshaus ist über die Potsdamer Chaussee erreichbar und hat neue Parkplätze sowie eine verbesserte Zufahrt für Besucher und zukünftige Bewohner. Das Gelände ist eingezäunt und zeigt historische Elemente wie die alten Ziegelmauern und Zaunseile, die die Grenzen der ursprünglichen Gutswirtschaft markieren.
Vom neuen Dachaufbau aus kann man an klaren Tagen die Glauer Berge am Horizont sehen, was dem Anwesen einen überraschenden Ausblick auf die umliegende Landschaft bietet. Dieses Detail wird oft übersehen, obwohl es zeigt, wie die ursprüngliche Lage des Gutes bewusst für seine Aussicht gewählt wurde.
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