St.-Petrus-Kirche, Pfarrkirche in Gesundbrunnen, Berlin, Deutschland.
St.-Petrus-Kirche ist eine Hallenkirche mit einem Schiff, die 1908 in Berlin-Mitte (Gesundbrunnen) errichtet wurde und in einem Wohnblock integriert ist. Das Gebäude hat keinen traditionellen Turm und wird von vier Bronzeglocken ergänzt, die 1957 in einem offenen Glockenrahmen angebracht wurden.
Der Grundstein wurde im Dezember 1906 gelegt und die liturgische Segnung fand 1908 statt, während die endgültige Weihe erst 1934 erfolgte. Die lange Zeitspanne zwischen dem Baubeginn und der endgültigen Konsekration zeigt die komplexe Baugeschichte des Ortes.
Die Gemeinde nutzt diesen Ort als Treffpunkt für Gläubige aus der Nachbarschaft, die regelmäßig zu den Gottesdiensten zusammenkommen. Das Innere zeigt eine schlichte Gestaltung, die dem Raum eine offene und einladende Wirkung verleiht.
Der Zugang zur Kirche erfolgt von innen über den Wohnblock, da das Gebäude in einem Hof gelegen ist. Besucher sollten sich bewusst sein, dass der Eingang nicht unmittelbar von der Straße sichtbar ist und Orientierungshilfen vor Ort nötig sind.
Der Kirchenraum erstreckt sich als seitlicher Flügel in den Innenhof des Wohnblocks und bleibt von der Straße aus völlig unsichtbar. Diese versteckte Anordnung macht den Ort zu einem überraschenden Fund für Entdecker, die zufällig auf den Innenhof stoßen.
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