St. Pauls-Kirche, Klassizistische Kirche in Gesundbrunnen, Deutschland
St. Paulskirche ist ein neoclassisches Kirchengebäude in Berlin-Mitte mit Korinthischen Pilastern und großen Fenstern über den Galerien, die dem Inneren natürliches Licht bringen. Ein 32 Meter hoher Glockenturm erhebt sich über das Ensemble und prägt damit die Silhouette des Stadtviertels.
Karl Friedrich Schinkel entwarf das Gebäude, das 1835 fertiggestellt wurde und das architektonische Vertrauen seiner Zeit widerspiegelt. Nach schweren Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte eine umfassende Wiederherstellung 1957, die die Substanz des Bauwerks sicherte.
Das Gotteshaus prägt das Viertel als Ort für religiöse Versammlungen und kulturelle Veranstaltungen, wo Konzerte und Gemeindeveranstaltungen das Jahr über stattfinden. Der Bau spiegelt die protestantische Tradition wider und bleibt ein Treffpunkt für das Gemeinschaftsleben vor Ort.
Das Gotteshaus befindet sich an der Kreuzung Badstraße und Pankstraße in Berlin-Mitte und ist mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar. Der zentrale Standort im Stadtteil ermöglicht einen einfachen Zugang von verschiedenen Punkten des Viertels aus.
Das Bauwerk ist eines von nur vier Kirchen, die nach Schinkels ähnlichen architektonischen Plänen entstanden sind und zeigt damit die Wiederholung eines bewährten Entwurfskonzepts. Trotz modernen Veränderungen im Inneren behielt die äußere Fassade ihre ursprüngliche Gestalt, was ein seltenes Beispiel für behutsame Anpassung bietet.
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