Humboldthöhe, Gipfel im Volkspark Humboldthain in Berlin, Deutschland.
Die Humboldthöhe ist ein Hügel im Volkspark Humboldthain in Berlin mit einer Höhe von etwa 85 Metern über dem Meeresspiegel. Auf seiner Spitze stehen zwei erhaltene Flaktürme aus dem Zweiten Weltkrieg, die das Gelände prägen und Ausblicke über die Stadt ermöglichen.
Der Hügel entstand nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schutt und Trümmern, die nach der Zerstörung der Stadt aufgeschüttet wurden. Während die meisten Flaktürme Berlins danach abgerissen wurden, blieben die beiden Türme auf der Humboldthöhe erhalten, da ihr Abriss als zu riskant galt.
Der Name des Parks geht auf Alexander von Humboldt zurück, den preußischen Forscher und Naturwissenschaftler, dem die Anlage 1870 gewidmet wurde. Besucher finden hier heute einen grünen Ort, der an die Verbindung zur Geschichte der Wissenschaft und Erkundung erinnert.
Ein serpentinenförmiger Pfad führt Besucher über etwa 100 Meter zur Spitze des Hügels hinauf. Führungen werden von April bis Oktober angeboten und sind wichtig für den Schutz von Fledermäusen, die in den Türmen leben.
Der Hügel besteht aus etwa 1,4 Millionen Kubikmetern Schutt aus der Nachkriegszeit, der heute eine dichte Vegetation und diverse Tierlebensräume trägt. Diese Umwandlung von Kriegstrümmern in eine grüne Oase macht den Ort zu einem Zeichen der Wiederherstellung.
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