Swinemünder Brücke, Stahlstraßenbrücke in Gesundbrunnen, Deutschland.
Die Swinemünder Brücke ist ein Stahlfachwerkbrücke, die sich über 228 Meter erstreckt und Eisenbahngleise überquert. Die Konstruktion wird von zwei steinernen Pfeilern getragen, die hohe Stahlportale mit einer Spannweite von etwa 17 Metern stützen.
Die Brücke wurde zwischen 1902 und 1905 erbaut und war mit Baukosten von einer Million Mark zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung die teuerste Brücke Berlins. Der mittlere Abschnitt wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1954 ohne die ursprünglichen Schmuckelemente wieder aufgebaut.
Die Brücke trägt den Namen der Stadt Swinemünde an der Pommerschen Küste und verbindet zwei Straßen im Gesundbrunnen-Viertel. Sie prägt das Stadtbild dieses Bereichs mit ihrer markanten Stahlkonstruktion und bleibt ein lokales Erkennungszeichen.
Die Brücke verbindet die Bellermannstraße mit der Swinemünderstraße und überquert die Eisenbahnanlagen östlich des Bahnhofs Gesundbrunnen. Fußgänger und Fahrzeuge können sie zu Fuß oder mit dem Auto überqueren, wobei die Umgebung mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar ist.
Die Brücke ist ein beliebter Drehort für Filmproduktionen, die andere berühmte Berliner Brücken oder Grenzkontrollstellen darstellen sollen. Filmemacher nutzen ihre charakteristische Stahlkonstruktion häufig als Standort für Szenen, die historische oder politisch bedeutende Orte zeigen.
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